EKS1000 Berlin

Art.Nr.: 33421-1

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Produktbeschreibung

Der EKS1000 ist ein selbständig rückstellender Erdungskurzschließer zum Schutz von Personen und Anlagen. Er erfüllt als einziges auf dem Markt vorhandenes Produkt die neuesten Anforderungen der DIN EN 50122-1 und der DIN EN 50122-3.

Somit werden nicht nur Gleich- und Wechsel-spannungen sondern auch die Überlagerungen dieser beiden Spannungsarten zwischen Rückleiter und Erde überwacht. Die Kombination aus antiparallel angeordneten Thyristoren und einem Leistungs-schütz garantiert eine niedrige Schaltzeit sowie eine hohe Stromtragfähigkeit. Dieser Erdungskurzschließer ist in besonders kompakter Bauform ausgeführt.
Der EKS 1000 hat eine Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt (Kenn- Nr.: 3343340/0/016).

Bei Bahnen, die mit Gleichstrom betrieben werden, wird die Fahrschiene als Rückleiter für den Fahrstrom genutzt. Die Schie-ne ist gegen das Erdreich isoliert, da sonst auftretende Streuströme Korrosion an Gebäuden und Anlagen auslösen.
Der durch die Schiene fließende Rückstrom führt durch den elektrischen Widerstand der Schiene zu einer Potentialdifferenz gegenüber der Erde. Diese Potentialdifferenz kann als Spannung zwischen der Schiene bzw. dem Fahrzeug und Bauwerken bzw. der Erde abgegriffen werden. Diese Spannung ist potentiell gefährlich für Personen. Deshalb ist es lt. DIN EN 50122 vorgeschrieben, ab einem definierten Schwellwert diese Spannungen abzubauen. Dies geschieht über einen temporären Kurz-schluss zwischen den Schienen und der umgebenden Erde.

Bei Überschreitung der eingegebenen Spannungskurve spricht der Erdungskurzschließer an, d.h. nach Eintritt der Einschalt-kriterien werden zeitgleich die Thyristoren gezündet und das Schütz geschaltet. Die Thyristoren schalten in wenigen Millise-kunden; das Schütz hat eine Schließzeit von ca. 60 ms. Mit dem Zünden der Thyristoren bricht die Spannung auf wenige Volt zusammen. Die Thyristoren bleiben gezündet, bis das Schließen des Schützes anhand der Stellung der Hilfskontakte des Schützes erkannt wurde. Danach werden die Thyristoren gelöscht. Damit übernimmt das Schütz die Last.
Als besondere Funktion können Daten aus dem EKS übermittelt werden – z.B. an eine Wartungszentrale.

 

 

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